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Unwetterwarnungen

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)
15.04.2011 : Katastrophenschutz Übung

Am Freitag, 15.04.11 wurde unsere Feuerwehr im Rahmen des übergreifenden Katastrophenschutzes vom Landratsamt Miltenberg alarmiert. Nach SMS-Alarmierung unserer aktiven Mitglieder haben wir uns um 19.00 Uhr zur Vorbesprechung getroffen und das Fahrzeug technisch überprüft. Von den Anwesenden haben sich 4 Mann und 1 Frau bereit erklärt an der Kat. - übung teilzunehmen. Das Fahrzeug musste kurzfristig noch einer Reparatur unterzogen werden, da der Zug für das Standgas gerissen ist.
Um ca. 21.15 Uhr haben wir dem Lagezentrum unsere Abmarschbereitschaft gemeldet.
Am Samstag früh um 7.30 Uhr trafen wir uns zum Verladen der persönlichen Ausrüstung und fuhren zum Kontingent – Treffpunkt nach Elsenfeld.
Um 9.00 Uhr startete das Kontingent pünktlich vom Schulzentrum.

Zum Pressebericht...

 

 

Bericht Florian Kurfürst 2011

Am Freitag, 15.04.11 wurde unsere Feuerwehr im Rahmen des übergreifenden Katastrophenschutzes vom Landratsamt Miltenberg alarmiert. Nach SMS-Alarmierung unserer aktiven Mitglieder haben wir uns um 19.00 Uhr zur Vorbesprechung getroffen und das Fahrzeug technisch überprüft. Von den Anwesenden haben sich 4 Mann und 1 Frau bereit erklärt an der Kat. - Übung teilzunehmen. Unser LF 16 TS musste kurzfristig noch einer Reparatur unterzogen werden, da der Zug für das Standgas gerissen war. Um ca. 21.15 Uhr hatten unsere Gerätewarte Siggi Seubert und Hans Schnabel den Schaden behoben und wir konnten dem Lagezentrum unsere Abmarschbereitschaft melden.

Am Samstag früh um 7.30 Uhr trafen wir uns zum Verladen der persönlichen Ausrüstung und fuhren zum Kontingent. Nach einer Vorbesprechung startete das Hilfeleistungskontingent Standard des Landkreises Miltenberg vom Sammelplatz in Elsenfeld um 9:03 Uhr Richtung Oerlenbach im Landkreis Bad Kissingen. Cirka 110 Hilfskräfte mit 22 Fahrzeugen fuhren quer durch den Regierungsbezirk Unterfranken. Nach einigen technischen Halts, trafen wir um ca. 18.00 Uhr in Oerlenbach ein. Nach der Begrüßung durch einen Vertreter der Regierung von Unterfranken, wurden uns die Quartiere zugewiesen und eingerichtet. Der Abend galt der Kameradschaftspflege, die viele von uns für die Strapazen der zu langen Fahrt entschädigten.

Sonntag früh, nach dem Frühstück bekamen wir unseren Einsatzauftrag. In Elfertshausen auf der Timburg war ein Brand ausgebrochen und mehre Personen wurden vermisst. Unser Kontingent musste diesen Einsatz abarbeiten. Dabei galt es die sofortige Personensuche, sowie auch die Brandbekämpfung durch zuführen.

Da die Wasserversorgung nicht sichergestellt war, musste diese über eine lange Schlauchstrecke, von ca. 800 m aufgebaut werden. Wegen des großen Höhenunterschieds waren dafür 4 Verstärkerpumpen notwendig. Unsere Mannschaft war mit der Löschwasserentnahme und dem verlegen von 100m Rollschläuchen beschäftigt. Um ca. 11.30 Uhr wurde die Übung beendet. Zurück in Oerlenbach wurden wir von Vertretern der Regierung empfangen, die voll des Lobes über die erbrachten Leistungen waren. Nach einem guten Mittagessen, welches durch die Feuerwehr Klingenberg und Trennfurt zubereitet wurde, traten wir den Rückmarsch an. Nach direkter Heimfahrt kamen wir, auch durch die Absicherungsmaßnahmen unseres KBR, schon um 17.00 Uhr in Miltenberg an.

Durch diese Einsatzübung konnten sowohl für das HLK, wie auch für unsere Wehr, wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, die wir in das gesamte Konzept mit einarbeiten werden.

Ich möchte mich hierbei nochmals bei allen Beteiligten unsere Wehr, recht herzlich bedanken und bin davon überzeugt, dass wir auch bei einem Ernstfall, die notwendige Mannschaft zusammen bringen um unseren Nächsten, sei es in unserer Nachbarschaft oder weiter weg, Hilfe zu bringen.

Stefan Adrian
1. Kommandant


Hintergrund: Hilfeleistungskontingente

2007 hat das Bayerische Staatsministerium des Innern (StMI) das Konzept zur länder- und staatenübergreifenden Katastrophenhilfe sowie zur überregionalen Katastrophenhilfe innerhalb Bayerns eingeführt. Um bei Katastrophen schnell und effektiv überregional und in Nachbarländern Hilfe leisten zu können, hat der Freistaat seit 2009 zusammen mit den örtlichen Verantwortlichen der Wehren und Hilfsorganisationen insgesamt 209 Feuerwehrhilfeleistungskontingente, sieben Sanitäts- und Betreuungskontingente sowie 19 Wasserrettungszüge aufgestellt. Davon entfallen auf Unterfranken 38 Feuerwehrhilfeleistungskontingente der Kreisverwaltungsbehörden sowie ein Sanitäts- und Betreuungskontingent und drei Wasserrettungszüge auf Regierungsbezirksebene.
In der hiesigen Region wurden Standardkontingente und Spezialkontingente für Hochwasser, Sturmschäden, Ölwehr und ABC-Lagen aufgestellt. Beispielsweise bei den Hochwasserereignissen 2002 und 2005 oder der Schneekatastrophe 2006 waren Einsatzkräfte vom bayerischen Untermain im überörtlichen Hilfseinsatz. Die Erfahrungen aus diesen Einsätzen waren Grundlagen für die Aufstellung der Kontingente. Die Versorgung der Kontingente erfolgt über eine Logistikgruppe, die grundsätzlich über die ersten 48 Stunden eine autarke Versorgung mit Verpflegung, Betriebsstoffen, Instandhaltung und Sanitätsdienst sicherstellen muss. Jedes Kontingent besteht aus den Grundkomponenten Führung/Verbindung, Logistik/Sanitätsdienst und Personal. Die Grundkomponenten werden dann je nach Bedarf durch die Spezialkomponenten Standard, Hochwasser, Sturm, Ölwehr oder ABC-Abwehr ergänzt. (rah) 

 


 

Startschuss für die Katastrophenschutz-Übung „Florian-Kurfürst-2011“! Rund 300 Feuerwehreinsatzkräfte sind an diesem Wochenende vom 15. bis 17. April 2011 in Unterfranken im Katastrophenschutz-Übungseinsatz:

Bildung eines Regierungs-Feuerwehr-Hilfeleistungskontingents wird bayernweit erstmals praktisch geprobt

 

Würzburg (ruf) – Rund 300 Feuerwehreinsatzkräfte vom Bayerischen Untermain sind an diesem Wochenende zur regionalen Katastrophenhilfe im Landkreis Bad Kissingen im Übungseinsatz. Punkt 13.00 Uhr hat heute, am Freitag, den 15. April 2011, die

Katastrophenschutz-Übung „Florian-Kurfürst-2011“

unter der Gesamteinsatzleitung der Regierung von Unterfranken begonnen. Alarmiert und beteiligt sind die Feuerwehr-Standardhilfeleistungskontingente aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg (rund 140 Feuerwehrleute mit voraus­sichtlich 26 Fahrzeugen) und Miltenberg (rund 110 Feuerwehrleute mit voraus­sichtlich 22 Fahrzeugen), die unter Führung der Regierung von Unterfranken in den Landkreis Bad Kissingen in Marsch gesetzt werden.

Bayernweit wird damit in der Zeit vom 15. bis 17. April 2011 erstmals unter Gesamtleitung einer Bezirksregierung der zeitlich und im Detail unangekündigte Einsatz mehrerer Feuerwehrhilfeleistungskontingente praktisch erprobt. Neben dem Feuerwehrhilfeleistungskontingent aus dem Landkreis Miltenberg bildet der Landkreis Aschaffenburg dabei mit der Stadt Aschaffenburg ein gemeinsames „Regierungs-Feuerwehrhilfeleistungskontingent Unterfranken“.

Nach der vorangegangenen Alarmierung und den heutigen weiteren organisato­rischen Vorbereitungen ist folgender grundsätzlicher weiterer Übungsablauf vorgesehen:

Am Samstag, 16. April 2011, ab ca. 9.00 Uhr erfolgt ein gemeinsamer motori­sierter Marsch auf einer Fahrtstrecke von ca. 270 km durch Unterfranken, ehe der Verfügungsraum im Aus- und Fortbildungszentrum Süd der Bundespolizei in Oerlenbach im Landkreis Bad Kissingen bezogen wird (Die Marschzeit beträgt rund 7 Stunden, abhängig von notwendigen Pausenzeiten und dem Osterreise­verkehr; dazu kommen noch je 1 Technischer Halt und 1 Tankstop; siehe dazu auch den wichtigen Hinweis am Ende dieser Pressemitteilung). In Oerlenbach richten sich die Einsatzkräfte ein, beziehen ihr Quartier für die Nacht und stellen die Einsatzbereitschaft her.

Für den Sonntag-Vormittag, 17. April 2011, steht dann für jedes Feuerwehr-Kontingent eine ca. vierstündige Einsatzübung im Landkreis Bad Kissingen auf dem Programm bevor nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft am Nachmittag der Rückmarsch an den Bayerischen Untermain erfolgt. Die beiden Einsatzübungen sollen im Bereich der Verwaltungsgemeinschaften Elfershausen und Euerdorf stattfinden.

Hintergrund:
Um bei Katastrophen schnell, effektiv und strukturiert überregional und in anderen Bundesländern oder Nachbarstaaten Hilfe leisten zu können, hat der Freistaat Bayern seit 2009 zusammen mit den jeweils Verantwortlichen der Feuerwehren und Hilfsorganisationen insgesamt 209 Feuerwehrhilfeleistungskontingente,
7 Sanitäts- und Betreuungs-Kontingente und 19 Wasserrettungszüge aufgestellt. Davon entfallen auf Unterfranken 38 Feuerwehrhilfeleistungskontingente der Kreisverwaltungsbehörden, sowie 1 Sanitäts- und Betreuungskontingent und
3 Wasserrettungszüge auf Regierungsbezirksebene.

Kommen aus Unterfranken mindestens 2 Feuerwehrhilfeleistungskontingente oder 1 Feuerwehrhilfeleistungskontingent zusammen mit 1 Sanitäts- und Betreuungskontingent oder 1 Wasserrettungszug zum Einsatz, obliegt deren Führung der Regierung von Unterfranken.

Wichtiger Hinweis für Verkehrsteilnehmer:

Die Feuerwehr-Hilfeleistungskontingente werden als Fahrzeugkolonnen mit
12-20 Feuerwehrfahrzeugen unterwegs sein. Die Fahrzeuge sind mit einer blauen Flagge (letztes Fahrzeug: grüne Flagge) gekennzeichnet. Die Fahrzeuge verfügen auch bei dieser Übung als Marschkolonne des Katastrophenschutzes über die Sonderrechte des § 35 StVO. Als Marschkolonne werden alle Fahrzeuge wie ein Fahrzeug betrachtet und dürfen auch an sich beispielsweise zwischen­zeitlich von grün auf rot umschaltenden Ampeln ihre Marsch-Fahrt ohne anzu­halten weiterführen. Außerhalb von Bundesautobahnen und bundesautobahn-ähnlich ausgebauten Bundesstraßen sind an den Fahrzeugen zusätzlich die blauen Blinkleuchten eingeschaltet, um eine bessere Erkennbarkeit für die übrigen Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Dies betrifft insbesondere die Landkreise Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen am Samstagnachmittag.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg